1.Zu-neig-ung 2.Süße Flucht 3.Erlöse mich 4.In süßer Pein 5.Im Takt deiner Worte Ninai
Z u-neig-nung So neig ich mich Dir entgegen Im Schattenspiel Wenn Konturen verschwimmen zu körperlosen Träumen, Um von Deinen Händen neu erschaffen zu werden. So neig ich mich Dir entgegen Zu empfangen den Geschmack eines süßen Augen-Blicks, Zu kosten, die Sprache deiner Lippen, wenn sie schweigen... S üße Flucht Augen leuchtend im Dunkel und im Meer der Zeit, ineinander tauchend, findend einen Augenblick Ewigkeit. Die Sinne trunken, in Verzauberung versunken. Nährst meine Seele du, und streichelst sie, machst sie bereit- für eine Reise und sich zu betten in ein Meer aus Sinnlichkeit. Ein warmer Schauer und ein Hauch von mehr... Lass mich dir deine Rüstung klauen Und dir meine weiche Haut dafür geben! Will aufblühen unterm Tau deiner Lippen... Süße Flucht... hinein... zu den geheimsten Orten. Lass mein Haar uns Decke sein! E rlös mich Erlöse mich, Nimm mir meine Fesseln Und gib mir süßere dafür! Gar jene, die frei machen- Frei zum Fall In noch süßere Abgründe, Deren Grund ein Bett aus Federn des Friedens ist. Ein Nest, geflochten aus zweier Leben, Die sich berühren. Ein Traum, geboren aus dem Zusammenspiel zweier Seelen, Die einander spüren. Haarspitzen streifen deine Stirn, Folgen der Spur meiner Lippen ganz zart... umfließen deine Brust wie Wasser. I n süßer Pein Ein Hauch von Weihrauch liegt in der Luft, weichzeichnender Nebel, süßwürziger Duft. Kerzen spenden sanft flackerndes Licht. Ein Knistern des Feuers, das die Stille durchbricht. Am Rande der Schatten, ein Bett weicher Felle, auf denen ich mich zu Dir geselle. Schwarzsamtner Stoff hüllt den Leib mir ein, bin ganz bei dir und möchts sein! Im Rücken lösen sich die Schnüre, und Träger fallen, als ich dich berühre... entblößen weiße Haut, die nach deinen Händen ruft. Haut, die nach der Nähe der deinen sucht. Schwindlig ist mir wird mir sein. Taumle, beb dir entgegen in süßer Pein. Will dich entführen, aus dir heraus und zu mir hin, will dich ertasten, dich spüren, tief in dir... und in mir drin! I m Takt deiner Worte Spiel mit dem Feuer- Es brennt schon in mir. Mein Herz schlägt im Takt deiner Worte- Und zu dem deinen hin. An deiner Brust möchte es schlagen, vergraben in deiner Wärme und geboren darin. Und entfacht vom Glühen deiner Lippen will ich brennen verbrennen im Rausch süßer Lust. Süße Tode sterben- Mit dir und für dich. Wiederauferstehen in immer wieder neuer Gestalt- dich immer wieder neu suchen, ver- suchen.
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